Faschingszug mit sage und schreibe 40 Gruppen

12. Februar 2015 | Von | Kategorie: Aktuell

„Es ist grandios, ich bin sehr beeindruckt und angetan“. Diese Worte von Alfred Braun, der bei der Organisation des Faschingszuges die Belange der Marktgemeinde vertritt, stehen wohl stellvertretend für die Stimmung hinsichtlich der Entwicklung des erst im letzten Jahr reaktivierten Faschingszuges. Denn bei 34 Anmeldungen (Stand Montag) sind es nun 40 Gruppen (zehn mehr als 2014), die sich am Samstag ab 14.00 Uhr vom Volksfestplatz über die Laaberer Straße und Marktstraße bis zur Bahnhofstraße bewegen werden. Auch die weiteren Organisatoren, allen voran Prinzengarde-Präsident Christian Eglmeier als nimmermüder Antreiber in Sachen Fasching und ARGE-Vorsitzender Herbert Liedtke, freuen sich sehr über diese positive Entwicklung.

Die Wetterprognose für Samstagnachmittag ist gut bei vorausgesagten Temperaturen von rund drei bis fünf Grad. Ab 12.00 Uhr können die Faschingszugteilnehmer – und natürlich auch weitere Interessenten – am Volksfestplatz eintrudeln, im Faschingszugbüro gibt es dann die letzten Hinweise zur Zugaufstellung und die definitive Startnummer. Auch Getränke und etwas zum Essen gibt es dort. Spätestens um 13.00 Uhr sollen alle Zugsteilnehmer am Volksfestplatz sein, denn die Aufstellung dauert bei 40 Gruppen ja auch einige Zeit.
Um 14.00 Uhr setzt sich der Zug in Bewegung, wobei heuer versucht wird, die Abstände zwischen den Gruppen etwas zu vergrößern, damit Moderator Herbert Gabriel in der Marktstraße auf Höhe der Raiffeisenbank die einzelnen Gruppen und Wägen vorstellen sowie die eine oder andere Besonderheit auch ein wenig erläutern kann.
Apropos Gruppen und Wägen: Neben Vereinen, Stammtischen, Dorfgemeinschaften, Ortsteilen, Kindergarten machen auch viele informelle Gruppen und Initiativen mit. Da heuer neben der örtlichen Prinzengarde nur zwei weitere Faschingsgesellschaften (Hemau, Hohenfels) mitwirken, wird deutlich, dass der Zuwachs vor allem von den Gruppen aus der Gemeinde selbst kommt.
Gespannt darf man ganz besonders auf die sieben großen Motivwägen sein, natürlich aber auch auf die Ideen und Themen der zahlreichen Fußgruppen. Viele Enthusiasten im Zentralort wie auch in den Dörfern arbeiten bereits seit mehreren Wochen an ihren Wägen, Kostümen und Verkleidungen. Durchgesickert ist, dass das diesjährige Saisonthema „Dschungel“ in mehreren Varianten dargestellt wird. Und selbstverständlich wird auch das Top-Thema der vergangenen Wochen, die Bahnunterführung mit den Umleitungen, in dem einen oder anderen Beitrag zur Sprache kommen. Doch darüber hinaus wird es noch viele weitere sehenswerte Beiträge geben. Und für Musik sorgen die Blaskapellen aus Beratzhausen und Oberpfraundorf sowie der Kolpingspielmannszug – und die eine oder andere Gruppe mit eigener Beschallung.
In der Einmündung zum Schulweg löst sich der Zug in der Bahnhofstraße auf, die Teilnehmer und Gäste sind im Anschluss zur Faschingszug-Party in der Aula der Schule eingeladen. Bis 16.00 Uhr gibt es DJ-Musik, ab 16.00 Uhr spielt die bekannte Partyband „Donnaweda“ auf. Der Eintritt ist frei, für Essen (Knacker, Bratwürstl, Steak, Käsestangen) und Getränke (Bier, nichtalkoholische Getränke, Glühwein, Kinderpunsch) ist gesorgt. Und an der Bar gibt’s natürlich auch ein Schnapserl – oder auch zwei …

Zwar gibt es am Faschingsdienstag kein Faschingstreiben mehr. Aber die traditionellen und bekannten Kehraus-Partys und -veranstaltungen in den verschiedenen Lokalen und Gaststätten finden selbstverständlich am letzten Faschingstag statt. Und auch da würden sich die Wirte und Veranstalter auf viele Besucher freuen. MB