50 Jahre Senioren- & Pflegeheim St. Hedwig

27. September 2018 | Von | Kategorie: Topmeldung

mit Tag der offenen Tür

am Sonntag, den 30. September 2018

von 13.00 bis 18.00 Uhr

 

Worte von Monsignore Georg Dunst zum 50-jährigen Bestehen des Senioren- & Pflegeheimes St. Hedwig

Vor mehr als einem halben Jahrhundert, in der Mitte der 1960-er Jahre hat die damalige Kirchenverwaltung der kath. Pfarrgemeinde Beratzhausen mit Pfarrer Ludwig Fichtl eine mutige und weitreichende Entscheidung getroffen.

Sie wollte als Bauherr und Träger eines Seniorenheims am Ort eintreten. Im Frühjahr 1967 konnte mit der Grundsteinlegung der Bau begonnen und im Herbst 1968 vollendet werden.

 

Im Oktober 1968, also vor fünfzig Jahren sind die ersten Bewohnerinnen eingezogen. Im November 1968 hat die offizielle Eröffnungsfeier stattgefunden.

Man hat das Haus unter den Patronatsschutz der heiligen Hedwig, der aus Andechs stammenden Herzogin von Schlesien gestellt.

In den nun zurückliegenden fünfzig Jahren hat sich in unserer Gesellschaft Vieles verändert.

 

Wir werden gottseidank älter als die Generationen vor uns. Das hat freilich nicht nur gute und schöne Folgen. Waren in den ersten Jahren des Bestehens die rüstigen und weitgehend noch selbständigen Bewohner in unserem Haus in der Überzahl, so ist heute die große Mehrheit der Bewohner auf die umfangreiche Pflege entsprechend eines Pflegegrades angewiesen.

 

Das Haus St. Hedwig hat sich in und weit über Beratzhausen hinaus einen hervorragenden Ruf für seine Pflege erwerben können. Dafür sei der Heimleitung und allen Beschäftigten Dank und Anerkennung ausgesprochen.

 

Unsere Bewohner werden fachlich und menschlich bestens betreut. Das Haus bietet auch in ökumenischer Offenheit die Angebote der christlichen Seelsorge an. Die Pfarrei St. Peter und Paul ist dankbar und stolz auf ihr Haus. Wir gratulieren zum fünfzigjährigen Bestehen und wünschen Gottes Segen für die Zukunft mit den bevorstehenden Herausforderungen.

 

Es gilt auch heute, was Pfarrer Max Mühlbauer zum 25-jährigen Jubiläum 1993 geschrieben hat: „Möge unser Heim auch in Zukunft für alle Bewohner zu einer Heimat werden, wo sie zuhause sind!“

Monsignore Georg Dunst